Mutterkindpass

Mutterkindpass – Ihr Leitfaden zur Schwangerschaft

Der Mutterkindpass ist ein wichtiges Instrument zur Vorsorge und Früherkennung von Erkrankungen während der Schwangerschaft. Das Mutterkindpass-Programm umfasst regelmäßige Untersuchungen und Dokumentationen, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu überwachen. Der Mutterkindpass wird vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegeben und ist in Österreich weit verbreitet. Der geburtshilfliche Teil des Mutterkindpasses wird von einem Expertenteam erstellt und dient als Leitfaden für Ärzte und hebammen bei der Durchführung der Untersuchungen. Der Mutterkindpass enthält Informationen zu allgemeinen Angaben zur Schwangerschaft, zur Anamnese der werdenden Mutter, zu vorangegangenen Schwangerschaften und Entbindungen sowie zu aktuellen Befunden und Zusatzinformationen.

Zusammenfassung

  • Der Mutterkindpass ist ein wichtiges Instrument zur Vorsorge und Früherkennung von Erkrankungen während der Schwangerschaft.
  • Es umfasst regelmäßige Untersuchungen und Dokumentationen zur Überwachung der Gesundheit von Mutter und Kind.
  • Der Mutterkindpass wird vom Bundesministerium für Gesundheit ausgegeben und ist in Österreich weit verbreitet.
  • Der geburtshilfliche Teil des Mutterkindpasses dient Ärzten und hebammen als Leitfaden bei der Durchführung von Untersuchungen.
  • Der Mutterkindpass enthält Informationen zur Schwangerschaft, Anamnese der Mutter sowie vorangegangenen Schwangerschaften und Entbindungen.

Leitfaden zum Ausfüllen des Mutter-Kind-Passes

Der Geburtshilfliche Teil des Mutter-Kind-Passes beinhaltet verschiedene Abschnitte, die ausgefüllt werden müssen, um die Schwangerschaft und die Gesundheit von Mutter und Kind zu dokumentieren.

Auf Seite 9 des Mutter-Kind-Passes werden allgemeine Angaben wie Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer und das Krankenhaus, in dem die geburt angemeldet ist, angegeben.

Anamnesen der werdenden Mutter werden auf Seite 10-11 dokumentiert, darunter Alter, Gewicht vor der Schwangerschaft, Größe, Zyklus, Gravidität, Parität und vorangegangene Schwangerschaften und Entbindungen.

Auf Seite 12 werden weitere Anamnesen und allgemeine Befunde erhoben, wie familiäre Belastungen, psychosoziale Belastungen und Medikationen.

Seite 13 enthält Informationen zur derzeitigen Schwangerschaft, wie Sterilitätsbehandlung, erster Tag der letzten normalen Regel und errechneter Geburtstermin.

Zusätzliche Leistungen und Hilfen während der Schwangerschaft

Neben den regulären Untersuchungen im Mutterkindpass stehen schwangeren Frauen verschiedene zusätzliche Leistungen und Hilfen zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist das Komplettpaket für schwangere Versicherte, das in Zusammenarbeit zwischen der Bosch BKK und dem Robert-Bosch-Krankenhaus angeboten wird. Dieses Paket enthält spezielle Angebote und Informationen zur Schwangerschaft und zur Zeit nach der geburt.

Des Weiteren können schwangere Frauen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) in Anspruch nehmen. Diese umfassen zusätzliche Untersuchungen und Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt sind. Zum Beispiel können Ultraschalluntersuchungen, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen und sogar 3D-/4D-Ultraschall angeboten werden.

Ein weiterer hilfreicher Service sind Hebammenberatungen, bei denen werdende Mütter Informationen und Unterstützung in verschiedenen Bereichen erhalten. Hierzu zählen die Schwangerschaft, die geburt, das wochenbett, das stillen sowie gesundheitsförderndes Verhalten während der Schwangerschaft und danach.

In der dritten Schwangerschaftsperiode werden regelmäßige Untersuchungen, CTGs und der dritte Ultraschall durchgeführt, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu überwachen und sicherzustellen.

FAQ

Was ist der Mutterkindpass?

Der Mutterkindpass ist ein wichtiges Instrument zur Vorsorge und Früherkennung von Erkrankungen während der Schwangerschaft. Er wird vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegeben und ist in Österreich weit verbreitet.

Was beinhaltet das Mutterkindpass-Programm?

Das Mutterkindpass-Programm umfasst regelmäßige Untersuchungen und Dokumentationen, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu überwachen. Der geburtshilfliche Teil des Mutterkindpasses enthält Informationen zu allgemeinen Angaben zur Schwangerschaft, zur Anamnese der werdenden Mutter, zu vorangegangenen Schwangerschaften und Entbindungen sowie zu aktuellen Befunden und Zusatzinformationen.

Wer erstellt den geburtshilflichen Teil des Mutterkindpasses?

Der geburtshilfliche Teil des Mutterkindpasses wird von einem Expertenteam erstellt und dient als Leitfaden für Ärzte und hebammen bei der Durchführung der Untersuchungen.

Welche Informationen sind im Mutterkindpass enthalten?

Der Mutterkindpass enthält Informationen zu allgemeinen Angaben zur Schwangerschaft, zur Anamnese der werdenden Mutter, zu vorangegangenen Schwangerschaften und Entbindungen sowie zu aktuellen Befunden und Zusatzinformationen.

Welche Angaben werden auf Seite 9 des Mutterkindpasses gemacht?

Auf Seite 9 des Mutterkindpasses werden allgemeine Angaben wie Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer und das Krankenhaus, in dem die geburt angemeldet ist, angegeben.

Welche Angaben werden auf Seite 10-11 des Mutterkindpasses dokumentiert?

Die Anamnesen der werdenden Mutter werden auf Seite 10-11 dokumentiert, darunter Alter, Gewicht vor der Schwangerschaft, Größe, Zyklus, Gravidität, Parität und vorangegangene Schwangerschaften und Entbindungen.

Welche weiteren Anamnesen und Befunde werden auf Seite 12 erhoben?

Auf Seite 12 werden weitere Anamnesen und allgemeine Befunde erhoben, wie familiäre Belastungen, psychosoziale Belastungen und Medikationen.

Was steht auf Seite 13 des Mutterkindpasses?

Seite 13 enthält Informationen zur derzeitigen Schwangerschaft, wie Sterilitätsbehandlung, erster Tag der letzten normalen Regel und errechneter Geburtstermin.

Welche zusätzlichen Leistungen und Hilfen stehen schwangeren Frauen zur Verfügung?

Neben den regulären Untersuchungen im Mutterkindpass stehen schwangeren Frauen verschiedene zusätzliche Leistungen und Hilfen zur Verfügung. Dazu gehören auch individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), Hebammenberatungen und Angebote von Krankenkassen wie das Komplettpaket der Bosch BKK in Zusammenarbeit mit dem Robert-Bosch-Krankenhaus.

Was sind individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)?

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) können zusätzliche Untersuchungen und Leistungen umfassen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt sind. In der Schwangerschaft können dazu auch Ultraschalluntersuchungen, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen und 3D-/4D-Ultraschall gehören.

Was beinhaltet eine Hebammenberatung?

Bei einer Hebammenberatung erhalten schwangere Frauen Informationen zur Schwangerschaft, geburt, wochenbett, stillen und gesundheitsförderndem Verhalten.

Was wird in der dritten Schwangerschaftsperiode überwacht?

In der dritten Schwangerschaftsperiode finden regelmäßige Untersuchungen, CTGs und der dritte Ultraschall statt, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu überwachen.

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